DESIGNOMAT – ein Projekt mit mindestens vier Erfolgsfaktoren
Friday, July 16th, 2010
Marlen Groher (Agent 11) und Dinda Reumer (Agent 13) sind freischaffende Designerinnen aus Zürich und in diesen Tagen dabei die Designplattform DESIGNOMAT ins Leben zu rufen. Ab kommendem November soll aus einem umfunktionierten Zigarettenautomant Design bezogen werden können. Nun wird zur Teilnahme aufgerufen: Es geht darum Designobjekte in der Grösse einer Zigarettenschachtel zu entwerfen.
Als Werbeplattform bietet der DESIGNOMAT Designerinnen und Designern die Möglichkeit, originelle Ideen zu konzipieren und auf ihr Schaffen als Gestalterinnen und Gestalter aufmerksam zu machen. Noch bis zum 31. Juli 2010 können für die Eröffnungsstaffel im November Konzepte eingereicht werden. Die Konzepte müssen in eine der folgenden Kategorien passen: Fotografie, Trend, Grafik, Fashiondesign, Textildesign, Produktdesign, Illustration, Magazin, Webdesign, Interactiondesign, Szenografie, Film, Video, Visuals und Animation. Da es im folgenden Jahr nahtlos gute Ideen und Nachschub im Automaten braucht, können auch nach dem 31. Juli noch Konzepte eingesandt werden.
Kublé freut sich für die Programmierung der Website verantwortlich sein zu dürfen. Diese ist seit drei Wochen online und weist erfreuliche Besucherzahlen auf. Erste, viel versprechende Konzepte sind bereits in der Redaktion des DESIGNOMAT eingetroffen, worüber sich die Agenten 11 und 13 sehr freuen. Kublé ist über den Erfolg des DESIGNOMAT nicht überrascht, schliesslich weist das Projekt mindestens vier Erfolgsfaktoren auf:
1. Idee: Victor Hugo meinte, es gäbe nichts Überwältigenderes als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Beim DESIGNOMAT handelt es sich definitiv um eine Idee, die neugierig macht und einfach zu erklären ist. Solch gute Startvoraussetzungen sind nicht bei jedem Projekt gegeben.
2. Design: Wir konnten bei der Programmierung auf ein Design zurückgreifen, bei dem Bernhard Stoller von Rocket Design punkto Usability, Struktur und Gestaltung den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
3. Netzwerk: Marlen und Dinda sind gut vernetzt. In den vergangenen Tagen haben deshalb lokale Designerinnen und Designer aus dem Raum Zürich einen 3D-Flyer zusammen mit einer Kaugummi-Zigarette in einer Plastikhülle verpackt in ihren Briefkästen vorfinden können. Ein Link führte sie auf die Website des DESIGNOMAT.
4. Social Media: Der DESIGNOMAT hat in den ersten Wochen parallel zur Webaufschaltung über Twitter und Facebook auf sich aufmerksam gemacht. Zudem haben Marlen und Dinda, die beiden Agenten des DESIGNOMAT, Interviews bei den Radiosendern LoRa und Radio 1 gegeben.
ich finde die idee super. ist aber ein bisschen geklaut, oder?
http://www.kunsttick.com/
Es gibt schon viele im ähnlichen Stil, glaube mir du wirst noch weitere Automaten finden, natürlich hat New York auch schon ihre Kunstautomaten…
Designomat möchte nicht nur Kunst ansprechen sondern vor allem auch DesignerInnen aus verschiedenen Disziplinen, welche Konsumenten auf Ihre Tätigkeit aufmerksam machen wollen. Wir starten in Zürich und sind selbst gespannt wie sich Designomat entwickelt. Wir haben uns einige Ziele gesetzt.
Die zahlreichen Konzepteingaben schon in der ersten Halbzeit zeigen uns, dass schon viele auf einen Automaten in Zürich gewartet haben.
Freue mich wenn du Designomat weiterhin verfolgst und uns spannende Feedbacks gibst!